Augenarztpraxis Kiel Dr. Silke Schnell & Renate Behrendt
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Korrektur der Alterssichtigkeit mit Multifokallinse

Mit zunehmendem Alter, meist ab dem 40. Lebensjahr, nimmt die Elastizität der Augenlinse ab. Die Fähigkeit des Auges, sich an Entfernungen anzupassen, ist dann eingeschränkt. Der Nahpunkt der Linse rückt immer weiter hinaus, so muss man zum Lesen ein Buch sehr weit von den Augen weg halten (der Arm muss "immer länger werden"). Diese sogenannte "Alterssichtigkeit" geht häufig auch mit einem beginnenden grauen Star einher. Der Graue Star bezeichnet die Eintrübung der Linse des Auges.

Der Ausgleich der Alterssichtigkeit geschieht durch Linsen mit +Dioptrien für Nahsicht. Doch normale Kunstlinsen können die Akkommodation nicht nachstellen, sie liefern scharfe Bilder in nur einem Entfernungsbereich, meist im Fernbereich. Die Multifokallinse ist ein modernes Linsenimplantat, das die Möglichkeit bietet, eine Unabhängigkeit von der Brille zu erreichen. Die Multifokallinse weist mehrere Brennpunkte auf, damit ermöglicht sie das Sehen in der Ferne und in der Nähe. Damit werden „alle Fehlsichtigkeiten“ gleichzeitig korrigiert. Allerdings muss durch die Verteilung des Lichtes auf mehrere Brennpunkte mit einem gewissen Kontrastverlust gerechnet werden.

Bei der ambulant durchgeführten Operation wird zunächst die körpereigene Linse entfernt. Ein millimeterfeiner 2.5-3.0 mm Schnitt am Auge ermöglicht die Öffnung der Linsenkapsel. Im Anschluss wird der harte Linsenkern mittels Ultraschall zertrümmert und zusammen mit der weicheren Linsenrinde abgesaugt. Dieser Vorgang nennt sich Phakoemulsifikation. In den leeren Kapselsack wird dann eine kleine gefaltete Kunstlinse eingeschoben. Sie entfaltet sich im Augeninnern und wird mit Hilfe von kleinen, elastischen Bügeln verankert.


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