Augenarztpraxis Kiel Dr. Silke Schnell & Renate Behrendt
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Dr. med. Silke Schnell und Renate Behrendt
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Präzise Augendiagnostik als Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie

Für eine exakte Vermessung von Augeninnendruck, Hornhautdicke, Netzhaut, Sehnerv und Gesichtsfeld stehen heute vielfältige technische Möglichkeiten zur Wahl:

Die Tonometrie dient zur Messung des Augeninnendrucks, der eine zentrale Rolle in der Glaukom-Vorsorge spielt und eine wichtige Voraussetzung für die Bewertung aller anderen Untersuchungen ist.

  • Zur Messung wird die Hornhaut des Auges mit dem Tonometer kurz berührt. Dafür ist eine lokale Betäubung der Hornhaut mithilfe von Tropfen erforderlich. Aus mehreren Einzelmessungen kann ein zuverlässiger Mittelwert des Augendrucks errechnet werden.
  • Mit einem Non-Contact-Tonometer kann der Augeninnendruck ermittelt werden, ohne dass das Auge direkt berührt wird, nur mit einem Luftstrahl über den Widerstand der Hornhaut. Diese Methode kann ohne Betäubung der Hornhaut durchgeführt werden und ist damit wesentlich angenehmer als andere Verfahren.

Um den Augeninnendruck exakt bewerten zu können, ist es wichtig, auch die Dicke der Hornhaut zu berücksichtigen. Die Messung der Hornhautdicke erfolgt mithilfe der Pachymetrie. Zum Einsatz kommen zwei unterschiedliche Verfahren:

  • Bei der Ultraschall-Pachymetrie wird ein kleiner Ultraschallkopf auf die lokal betäubte Hornhaut aufgesetzt.
  • Mit dem OCP-Verfahren (Optische Kohärenz-Pachymetrie) ist eine kontaktfreie Messung möglich. Ein Laser ermittelt die Hornhautdicke in kürzester Zeit auf ein tausendstel Millimeter genau, ohne dass das Auge berührt werden muss.

Veränderungen an Netzhaut und Sehnerv geben weitere wichtige Hinweise auf Augenerkrankungen.

  • Ein klassisches Verfahren ist die Beurteilung des Sehnervs mit dem Spaltlampenmikroskop.
  • Mit der FAG-Fluoreszenzangiographie kann der Augenhintergrund überprüft werden. Bei erweiterter Pupille wird ein Farbstoff als Kontrastmittel eingesetzt, um die Gefäße in der Netzhaut darzustellen.
  • Der HRT Heidelberger Retina Tomograph (HRT) ist ein Laser, mit dem die Oberfläche des Sehnervs hochpräzise vermessen und dreidimensional dargestellt werden kann.
  • Die optische Kohärenz-Tomographie (OCT), ebenfalls ein Laser-Verfahren, dient zur exakten Darstellung der mehrschichtigen Netzhaut und die individuelle Form des Sehnervenkopfs.
  • Die GDx-Messung der Nervenfaserschichtdicke am Augenhintergrund kann frühzeitig Hinweise auf beschädigte Sehnervenfasern geben. Bei einer Glaukomerkrankung weist die Nervenfaserschicht eine zunehmende Ausdünnung oder auch lokale Veränderungen auf. Die GDx-Untersuchung mit einem schwachen Laserstrahl erlaubt eine präzise Diagnostik, noch bevor eine Einschränkung des Gesichtsfelds messbar wird.
  • Defekte des Gesichtsfelds werden mit der Frequenzverdopplungs-Perimetrie (FDT) untersucht. Durch eine spezielle Lichttechnik wird die Funktionsfähigkeit einzelner Bereiche der Netzhaut überprüft.

Um mit einer künstlichen Augenlinse - auch Intraokularlinse (IOL) - eine optimale Sehleistung zu erzielen, muss die benötigte Brechkraft vorher exakt berechnet werden. Die optische Biometrie ist ein sehr genaues berührungsfreies Messverfahren zur Längenmessung des Auges auf der Grundlage der Kohärenz-Lasertechnik.

Die Vorteile der Laserdiagnostik:

  • Die Laserdiagnostik ermöglicht eine höchstpräzise Vermessung und dreidimensionale Darstellung.
  • Veränderungen können schon im frühen Stadium entdeckt und optimal behandelt werden.
  • Die Bilder können gespeichert werden und stehen anschließend für anschauliche Erklärungen und für den Vergleich mit späteren Untersuchungen zur Verfügung, so dass der Verlauf einer Erkrankung sehr genau verfolgt werden kann.
  • Die Untersuchung verläuft schnell und zugleich schmerz- und berührungsfrei. So verursacht sie weniger Unannehmlichkeiten als herkömmliche Verfahren. Auch die Fahrtauglichkeit wird dadurch nicht eingeschränkt.

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