Augenarztpraxis Kiel Dr. Silke Schnell & Renate Behrendt
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Dr. med. Silke Schnell und Renate Behrendt
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F, G, H, I, J

F

FDT (Frequenzverdopplungs-Perimetrie): Gesichtsfeld-Testverfahren, mit dem Gesichtsfeldausfälle sehr frühzeitig darstellbar sind. Damit kann beispielsweise langsam voranschreitenden Gesichtsfeldausfällen (ein Symptom des grünen Stars) vorgebeugt werden.

Femto-LASIK: LASIK mit Einsatz des Femtosekundenlasers anstelle des Mikrokeratoms zur Präparation der Hornhautlamelle, auch Laser-LASIK, sanfte LASIK, seit 2004 in Deutschland zugelassen

Femtosekunden-Laser: Infrarot-Laser, mit dem innerhalb weniger Sekunden mit ultrakurzen Laserpulsen ein hochpräziser Hornhautschnitt durchgeführt werden kann. Er ersetzt das Mikrokeratom und ermöglicht, die LASIK komplett ohne mechanische Geräte durchzuführen. Dieser Laser kommt auch beim Linsenaustausch zum Einsatz.

Fovea centralis: zentrale Grube, Stelle des schärfsten Sehens auf der Netzhaut

Frequenzverdopplungs-Perimetrie (FDT): Gesichtsfeld-Testverfahren, mit dem Gesichtsfeldausfälle sehr frühzeitig darstellbar sind. Damit kann beispielsweise langsam voranschreitenden Gesichtsfeldausfällen (ein Symptom des grünen Stars) vorgebeugt werden.

Frühgeborenen-Retinopathie: zu früh geborene Babys können in den ersten Lebensmonaten daran erkranken. In den Netzhautgefäßen, die normalerweise etwa ab der 16. Schwangerschaftswoche bis hin zum Geburtstermin in die Netzhaut einwachsen, kommt es außerhalb der Gebärmutter zu einem Mißverhältnis in der Sauerstoffversorgung, so dass die Gefäße einen krankhaften Wachstumsverlauf nehmen können. Dies kann zu schweren Veränderungen am Auge des Frühgeborenen bis hin zur Erblindung führen. Gefährdet sind vor allem sehr unreife Babys.

Fuchs-Endotheldystrophie: ist eine der häufigsten Augenerkrankungen. Bei etwa fünf Prozent der Erwachsenen über 40 Jahren sind bei der augenärztlichen Untersuchung kleine Läsionen zwischen Endothel und Descemetmembran (Basalmembran des hinteren Hornhautepithels) der Hornhaut zu sehen. Meistens treten keine Behinderungen beim sehen auf. Werden die Läsionen zahlreicher, kommt es zu einer zunehmenden Eintrübung der Hornhaut. Die Fuchs-Endotheldystrophie ist der häufigste Grund für eine Hornhauttransplantation.

G

Galaktosämie: seltene angeborene Stoffwechselstörung, bei der sich zuviel Galaktose (ein Zucker) im Blut befindet

GDx-VCC Laserpolarimetrie (auch GDxVCC): Messung der Nervenfaserschichtdicke mit einem sehr schwachen Laserstrahl. Sehr genaues und reproduzierbares Verfahren für die Glaukomdiagnostik, mit dem beschädigte Sehnervenfasern erkannt werden können, noch bevor eine Einschränkung des Gesichtsfelds messbar wird.

Gesichtsfeld: Teil des Raumes, der mit dem unbewegten Auge gesehen werden kann

Glaukom (Grüner Star): Sammelbegriff, für Krankheiten des Auges mit erhöhtem Augeninnendruck

Glaukomanfall: akut, ist immer ein Notfall! Beruht auf einer plötzlichen Verminderung des Kammerwasserabflusses aufgrund einer Verlegung des Kammerwinkels durch die Regenbogenhaut (Winkelblock). Dies führt zu einer drastischen Augendruckerhöhung. Steinharter Augapfel. 

Grüner Star (Glaukom): Augenerkrankung, die auf Grund eines zu hohen Augeninnendrucks zu einer Zerstörung des Sehnervens und damit zur Erblindung führen kann

H

Hemeralopie: Nachtblindheit

Heterophorie (latentes Schielen): Störung des Augenmuskelgleichgewichts ohne große Sehbeeinträchtigung

HDL-Cholesterin: High Density Lipoprotein: Das so genannte „gute“ Cholesterin ist ein Transportprotein für Cholesterin aus den Zellen zur Leber, wo es weiterverwertet oder der Ausscheidung zugeführt wird. HDL-Cholesterin hat eine gefäßschützende Wirkung, sein Wert sollte möglichst hoch sein.

Hinterkammerlinsen (HKL): phake Linsen, die hinter der Regenbogenhaut und vor der körpereigenen Linse platziert werden. Phake Linsen werden zusätzlich zur körpereigenen Linse ins Auge eingepflanzt.

Hordeolum: Gerstenkorn

Hornhautdegeneration: Hornhautveränderungen, im Alter, nach Verletzung oder Erkrankung

Hornhautdystrophie: genetische Störung in der Hornhaut

Hornhautepithel: äußerste Gewebeschicht der Hornhaut

Hyperlipämie: Erhöhung der Blutfette. Oft bleibt ein erhöhter Blutfettspiegel über Jahre unerkannt. In dieser Zeit bilden sich die als Plaques bezeichneten Veränderungen an den Wänden der Gefäße, die zu Arterienverkalkung oder Arteriosklerose führen können. Folge: Herzinfarkt, Schlaganfall, Nierenschäden, Raucherbein. Es gibt zwei Arten von Hyperlipämie: Erhöhung von Cholesterin und Erhöhung von Neutralfetten.

Hyperopie: Weitsichtigkeit

Hypertonie: Bluthochdruck

Hypoglykämie: Unterzuckerung auf Werte unter 50 mg / 100 ml, die vor allem bei falscher Handhabung von Insulin oder blutzuckersenkenden Medikamenten auftreten kann. Symptome: Hungergefühl, Kopfschmerzen oder Konzentrationsschwäche

Hypotonie: (sehr) niedriger Blutdruck

I

iLASIK: individuelles Augenlasern, nutzt die Vorteile von Wellenfrontgesteuerter LASIK und Femto-LASIK. Mit dem Wellenfrontmessgerät oder Aberrometer wird das Auge individuell vermessen. Auf dieser Grundlage erfolgt die eigentliche LASIK-Behandlung. Ein Femtosekundenlaser ersetzt das Mikrokeratom. Anschließend wird die Hornhaut mit einem Excimer-Laser modelliert. Der gesamte Eingriff wird ambulant durchgeführt und dauert nur wenige Minuten.

Immunsuppressiva: Arzneimittel, die die Immunreaktionen des Körpers unterdrücken bzw. abschwächen. Sie werden angewandt bei entzündlichen Erkrankungen, Autoimmunerkrankungen und bei Transplantationen zur Verhinderung einer Abstoßungsreaktion.

Immunsystem: körpereigenes Schutzsystem zur Bekämpfung von Bakterien (Krankheitserregern), Viren, Tumoren und körperfremden Eindringlingen.

IOL (Intarokularlinse): Kunstlinse, die anstelle der körpereigenen Linse ins Auge implantiert wird

Iris: Regenbogenhaut, bildet die Pupille und reguliert den Lichteinfall des Auges

J

juvenil: jugendlich oder noch nicht voll entwickelt


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